Memento Mori – Bedenke, dass du sterblich bist.
Unter diesem Motto durfte unsere Klasse einen 4-stündigen Projekttag in Kooperation mit der BiondekBühne verbringen.
Nach einigen Auflockerungsspielen beschäftigten wir uns in Kleingruppen mit Gedichten von Andreas Gryphius, die wir bereits in einer vorherigen Einheit bearbeitet hatten. Zunächst dachten wir uns für eine Strophe verschiedene Statuen aus, um Gryphius Worte auch schauspielerisch auszudrücken. Nach und nach überlegten wir uns zu den restlichen Strophen Standbilder. Die Gedichte handelten vom Leid, dem Tod und der Vergänglichkeit. Um den kurzen Szenen unseren eigenen Touch zu verleihen, brachten wir kleine Anekdoten, die oftmals sehr persönlich waren, ein.
Am Ende des Vormittages war es dann so weit:
ZUSAMMEN:ÖSTERREICH
Die Ferien waren zu Ende und wir kamen wieder voller Elan in die Schule. Für die Schüler der Oberstufe begann der Einstieg in den Schulalltag ganz anders als gewohnt, denn wir hatten die Möglichkeit an einem Workshop über Integration teilzunehmen. Deshalb trafen wir uns um 740 Uhr im Festsaal. Dort wurden wir sofort über den Ablauf des Tages informiert und danach in Gruppen zu je ca. 18 Personen eingeteilt.
Dazu bekamen wir alle Kärtchen, auf denen unterschiedliche Namen (Vor- und Nachname) standen. Die Nachnamen waren allerdings in verschiedenen Schreibweisen geschrieben, weshalb es ziemlich schwierig war, die Gruppe mit demselben Familiennamen zu finden. Durch diese Übung sollte die Kommunikation gefördert werden, welche - wie wir später erfuhren - ein sehr wichtiger Teil für die Integration ist.
„Unternehmerin macht Schule“
Lust auf Unternehmertum soll das Projekt „Unternehmerin macht Schule“ entfachen. Frau in der Wirtschaft hat diese Aktion initiiert, um mehr heranwachsende Menschen für das Abenteuer „Selbstständigkeit“ zu gewinnen.
Sabine Wolfram, Kommunikationsberaterin aus Baden und Bezirksvertreterin von Frau in der Wirtschaft, besuchte die 7AR während des GWK-Unterrichts. Zwei Schulstunden lang ging es um das Unternehmertum. Highlight war eine praktische Übung, in der die Jugendlichen miteinander spezifische Fragen und Aufgaben diskutierten und die Ergebnisse selbst erarbeiteten und präsentierten.
Exkursion ins „Haus der Geschichte“
Welche Maßnahmen führten zur Ausschaltung der Demokratie und Errichtung einer Diktatur in Österreich im Jahre 1934? Was kennzeichnet totalitäre Systeme und worin unterscheiden sie sich von autoritären Diktaturen? Inwiefern begünstigen wirtschaftlich schwierige Zeiten die Entstehung von diktatorischen Systemen? Diesen und vielen weiteren Fragen gingen die 4BR und die 4EG im Rahmen einer Exkursion ins „Haus der Geschichte“ in St. Pölten am 14. März auf den Grund.
Ausstellung „Darüber sprechen“ im Festsaal
Die Wanderausstellung des Vereins „Erinnern.at“, die sich vor allem mit Zeitzeugenberichten aus der Zeit des Nationalsozialismus in Österreich beschäftigt, konnte nun zwei Wochen lang bei uns im Festsaal besichtigt werden. Vierzehn verschiedene Zeitzeugen wurden mithilfe von kurzen Videos vorgestellt und unsere Schüler/innen konnten erfahren, wie diese die schwierige Zeit erlebt haben, wie ihre Flucht verlief, was mit ihren Familien passierte und vieles mehr. Zusätzlich gab es noch kurze Informationstexte zu unterschiedlichen Themen wie: Kindertransporte, Wiedergutmachung, schulischer Alltag, Konzentrationslager…
Einige Rückmeldungen unserer Schüler/innen zu dieser Ausstellung:
CCC - Commercial Competence Certificate
Seit acht Jahren gabs nun die unverbindliche Übung CCC am BG/BRG Baden, Biondekgasse - leider ist dies heuer der letzte Jahrgang, der das Angebot der volkswirtschaftlichen Gesellschaft in Anspruch nehmen kann, da die Vortragsreihe in Zukunft nicht mehr finanziert wird. Umso mehr haben wir uns über den Besuch von Herrn Mag. Andreas Schneider gefreut, der in den vergangenen Jahren ein treuer Vortragender war und sein unglaubliches statistisches Datenmaterial über Außenhandel, Welthandel oder Wirtschaftsstandort den Schüler/innen der 7. und 8. Klassen näher gebracht hat. Insgesamt gab es zehn Vorträge, die von Wirtschaftsexperten abgehalten wurden: von potentiellen EU-Kandidaten über Mobilität in Städten bis hin zu Online-Kriminalität war die Bandbreite eine sehr große.
Jugendrotkreuztag
Ein Workshop zum Thema „Erste Hilfe“, organisiert von den Professorinnen Mag. Doris Bichler, Dr. Elisa Bofill und Mag. Elisabeth Fink, stand heuer am 15. und 22. Februar für unsere zweiten Klassen auf dem Programm. In vier Stationen konnten grundlegende Handgriffe zur Ersten Hilfe erlernt werden, außerdem wurde den Kindern von unserer Schulärztin Dr. Judith Glazer der Gebrauch eines Defibrillators erklärt und ein Team vom Roten Kreuz Bad Vöslau, bestehend aus drei Rettungssanitätern, zeigte den SchülerInnen einen Rettungswagen und erklärte interessante Details rund um den Ablauf eines Rettungseinsatzes. Der Workshop dauerte für jede Klasse zwei lehrreiche und interessante Stunden, die hoffentlich zur Erkenntnis geführt haben, dass Erste Hilfe einfach ist.








