5AR und 6CG in Teesdorf beim ÖAMTC-Fahrtechnikzentrum

„Fahrphysik hautnah erleben“

fahrtechnik 001– das konnten die 5AR und die 6CG in Teesdorf beim ÖAMTC – Fahrtechnikzentrum.  Am Dienstag dem 21. 9. 2021, fuhren die 5a und die 6c, begleitet von Frau Prof. Steli und Herrn Prof. Schiefer, zum Fahrtechnikzentrum des ÖAMTC nach Teesdorf.

Die Schülerinnen und Schüler wurden dort in zwei Gruppen eingeteilt. Die eine Gruppe ging zum Gurtschlitten und bekam zu spüren, wie groß die Trägheitskräfte sind, die bei einem frontalen Aufprall eines PKW’s mit einer Geschwindigkeit von 30 km/h auftreten. Dabei wurde der Versuch einmal mit Angurten und einmal ohne durchgeführt.

Mit Gurt: 

Ohne Gurt: 

Danach wurde der Gruppe die richtige Sitz- und Kopfstützenposition beim Autofahren erklärt.

  • Die Sitzposition soll hoch genug sein, um eine gute Rundumsicht zu haben.
  • Die Sitzfläche soll ein paar Zentimeter vor der Kniekehle enden und das Gesäß soll möglichst anliegend an der Sitzlehne positioniert werden.
  • Arme und Beine müssen während des Fahrens leicht angewinkelt bleiben und dürfen auch nicht bei einem Aufprall komplett durchgestreckt werden, um schwere Verletzungen zu vermeiden.
  • Man soll sehr aufrecht sitzen, die Kopfstütze sehr hochgestellt sein, höchstens aber bis zur Kopfoberkante, und das Lenkrad soll steil positioniert werden.

Währenddessen schätzte die andere Gruppe den Bremsweg auf einer eisigen und einer nassen Fahrbahn für unterschiedliche Geschwindigkeiten ab. Dabei wurde nach einer Anfahrt mit 30 km/h und 60 km/h gebremst. Wir lernten, dass der Bremsweg abhängig von der Geschwindigkeit ist. Das bedeutet: Wird die Geschwindigkeit verdoppelt, so vervierfacht sich der Bremsweg. Ein Test bestätigte unsere Erkenntnis. Danach fuhren wir über eine Schleuderplatte und sahen, was passiert, wenn sofort gegengelenkt wird oder zu spät reagiert wird bzw. der Lenker gar nicht reagiert.  Dazu durfte auch jeder mit dem Kleinbus mitfahren, damit man die wirkenden Kräfte spürt. Beide Male brach das Heck aus, beim Gegenlenken deutlich weniger.

Darauffolgend durften wir erleben, welche Zentripetal- und Zentrifugalkräfte beim Kurvenfahren auftreten. Dabei begannen wir im Kreis Kurven mit ca. 30 km/h zu fahren, dann wurde die Geschwindigkeit auf 55 km/h erhöht, der zu lenkende Kurvenradius wurde immer größer, die Seitenkräfte auf die Vorderachse wurden immer größer, sodass der Fahrer stark gegenlenken musste, damit wir nicht von der Kurve tangential wegdrifteten.  

Am faszinierendsten war das Aquaplaning, wo wir mit 100km/h über eine große Wasserlacke fuhren und hautnah die Kräfte der Physik miterlebten. Wir fuhren zuerst ungebremst mit 100 km/h durch die Wasserfahrbahn, beim zweiten Mal wurde bei 100 km/h auf der nassen, mit Wasser überfluteten Bahn stark abgebremst und der PKW kam auf der Hinterachse ins Schleudern.

100 km/h ungebremst auf nasser Fahrbahn

Bremsung bei 100 km/h auf nasser Fahrbahn

Beim Aquaplaning schwimmt der Reifen auf. Er hat keine Berührfläche mit der Fahrbahn. Daher können keine Längs- und Querkräfte auf die Straße übertragen werden.

Für uns war dies natürlich lustig, da wir uns vorkamen wie wenn wir mit einer der Attraktionen vom Wiener Prater fahren würden. Für unerfahrene Fahrer würde diese Situation im Straßenverkehr zu einem Unfall führen. Es war sehr interessant für uns, alle auftretenden physikalischen Kräfte beim Fahren zu spüren, ohne selbst ein großes Risiko eingehen zu müssen. Was wir uns sicher merken ist, dass Aquaplaning vermieden werden kann, wenn man höchstens mit 80 km/h auf sehr nassen Fahrbahnen unterwegs ist. Mit diesem Wissen können wir uns schon auf unsere ersten Fahrstunden freuen.

Adrian Sally (5AR), Achobadze Alexandra (6CG), Mag. Beate Steli

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